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Lipperosepokal - 18./19. April 2015

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Bericht: Dann doch mal wieder Lippstadt...

Nachdem ich den Lipperosepokal in den beiden letzten Jahren ausgelassen hatte, war es in diesem Jahr mal wieder an der Zeit die Regatta auf dem Heimatrevier mitzusegeln. Die Wettervorhersage für das Wochenende war gut: Es war viel Sonne gemeldet. Nur was den Wind anging, hatte ich am Samstagmorgen, als ich in Aachen in den Zug stieg, schon etwas Sorge. Es war Nordwind angesagt. Alle die den Margaretensee kennen, ahnen wahrscheinlich schon, dass es spannende Läufe geben könnte. Und so kam es dann auch.

Es waren 13 Boote gekommen, von denen der SCLi 12 stellte. Von auswärts waren ein Steuermann, Daniel Krause, und ein Vorschoter, Leon Frisch, angereist. Pünktlich um zwei Uhr startete Regattaleiter Martin Gittner den ersten Lauf. Es wurden zwei Runden gesegelt, aber die hatten es dafür in sich. Schon der Start hatte so seine Tücken. Es wurde nach Osten gestartet (der Wind tendierte nach Nord-Ost). Kurz nach dem Start drehte er jedoch kurzzeitig auf West, um an „Kap Hoorn“ wieder auf Ost zurückzudrehen. An diese interessanten Bedingungen mussten Katharina und ich uns erst einmal einstellen. Mit dem Start kamen wir auf jeden Fall gar nicht zurecht. An der ersten Tonne waren wir im hinteren Mittelfeld anzutreffen. Aber kein Grund aufzugeben. Die drehenden Böen mit zwischendurch immer wieder großflächigen Windlöchern boten genug Möglichkeiten noch Plätze aufzuholen. Und das schafften wir auch. In der letzten Runde gelang es uns sogar die eigentlich mit großem Abstand führenden Norbert und Gudrun zu überholen und uns den ersten Platz im ersten Lauf zu sichern. Dass das nicht viel heißt, haben wir schon am letzten Wochenende in Liblar gesehen, also noch kein Grund zu großer Freude. Insbesondere die komplizierten Windbedingungen würfelten das Feld im Folgenden immer wieder durcheinander. So waren wir z.B. im zweiten Lauf diejenigen, die nach großer Führung in der ersten Runde im Ziel „nur“ auf Platz vier landeten. Start-Ziel-Siege waren insgesamt äußerst selten und gelangen nur Norbert im dritten Lauf und Frank im fünften und letzten Lauf am Sonntag. Die Wind und Wetterverhältnisse hatten sich im Vergleich zum Vortag jedoch kein bisschen verändert.

Wie in Lippstadt üblich, wurde am Samstagabend gegrillt. Dabei konnte das schöne Wetter in gemütlichem Beisammensein auf der Terrasse bei Freibier genossen werden, ehe zu später Stunde die motiviertesten unter uns auch noch die Innenstadt erkundeten. Insgesamt haben Norbert und Gudrun den Lipperosepokal (Frank Budde: „Die kleinste Trophäe, die die FJ-Klasse zu vergeben hat.") mit nach Hause nehmen dürfen. Sie sicherten sich den ersten Platz vor Nils mit Daniel und Frank mit Yasmine. Wir landeten auf Platz vier.  

Michael